Europäische Skulpturenstraße des Friedens | European Sculptures Route of Peace

Die Teilstrecken in Europa


In Deutschland gehören seit der Gründung im Jahre 1999 die Skulpturen an dem „Skulpturenweg in Salzgitter-Bad“ (Niedersachsen) zur „europäischen Skulpturenstraße des Friedens“. Des Weiteren beteiligt sich seit 2001 die Berliner Stiftung für Bildhauerei, die sich um die Skulpturen kümmert, die 1961/62/63 spontan als Protest gegen den Mauerbau entstanden, an der “Straße des Friedens“. 2002 schlossen sich das Bildhauersymposion „Steine an der Grenze“ bei Merzig und die St. Wendeler „Straße der Skulpturen“ zusammen.  Als Zeichen der Vereinigung schufen Leo Kornbrust und Paul Schneider je eine Skulptur in Gehweiler, einem Ort an der Grenze der beiden saarländischen Landkreise St. Wendel und Merzig-Wadern. Darüber hinaus wurden 2002 auch die Skulpturen des Dillinger Stahlbildhauersymposions integriert. Desweiteren hat 2006 der Künstler Bruno K. sein Künstlerhaus in Volxheim in die „Straße des Friedens“ integriert, ebenso wie das Künstlerehepaar Kubach-Wilmsen ihren Skulpturenpark in Ebernburg.

Seit 2005 haben sich der Realisierung dieser europäischen Idee auch in den angrenzenden Ländern Kooperationspartner der Idee einer völkerverbindenden Friedensstraße angeschlossen:

In Frankreich können das Weltfriedenszentrum von Verdun, der Skulpturenpark „le vent des forêts“ sowie in Pontoise Le musée Taret Delacour, das den Nachlass Otto Freundlichs aufbewahrt, genannt werden.
 
In Luxemburg gibt es mit dem Jardin de Wiltz und der Skulptur der Künstlerin Edmée Marth sowie den Skulpturenwegen bei Lultzhausen und Bilsdorf weitere Teilstrecken.
 
In Belgien partizipieren das Centre culturel de Rossignol-Tintigny und das Centre culturel de Bastogne an dem Vorhaben.
 
In Polen konnten die Geburtsstadt Otto Freundlichs Slupsk, die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Lublin-Majdanek, der Todesort Otto Freundlichs, sowie Oronsko, das führende Zentrum für Bildhauerei in Polen, zur Teilnahme am Projekt gewonnen werden.

 


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